Woher weißt du, dass es Liebe ist? Ein Film, wie das Leben…

Woher weiß man, dass es Liebe ist? Ich glaube, diese Frage stellen sich viele Menschen. Auch ich habe sie mir gestellt. Dabei ist es keine Frage, sondern ein Gefühl. Man weiß nicht wieso, aber irgendwann spürt man es.

Menschen haben Probleme, sie sind einsam, haben Geldprobleme, wissen nicht, wie sie den nächsten Tag überstehen sollen. Um diese Dinge geht es auch in diesem Film.

Da hätten wir George, der von seiner Freundin verlassen wird und erfährt, dass er verklagt wird, Pleite ist und seinen Job verloren hat. Dabei kann er eigentlich nichts dafür, aber wie das Leben so spielt, kann immer, alles passieren. Lisa ist zwar zu Beginn Single, verpasst aber auch ein wichtiges Lebensziel, so scheint es. Manny ist ein lustiger Profisportler, der schöne Frauen liebt, aber doch eher benutzt, bis er Lisa kennenlernt. Der Vater von George, der auf den Namen Charles hört, bringt dann das Leben seinen Sohnes durcheinander und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

James L. Brooks kreierte einen Film, der Abseits des Mainstreams anzusiedeln ist. Dieser ist zwar auch witzig, regt aber auch zum nachdenken an. Nicht jeder wird den Film und die vielen Irrungen und Wirrungen verstehen. Es benötigt ein gutes Herz, vielleicht sogar Erfahrung in Liebesdingen, um ihn so zu verstehen, wie er gemeint ist.

Wenn Lisa, die sich eigentlich von ihrem Freund trennt am gleichen Abend zu George geht, der Lisa sehr mag, diese dann aber einen Anruf bekommt und danach sofort zu ihrem Freund zurück geht, dann ist es ein Teil dieser Geschichte, der brutal ist, aber eben nur so brutal, wie die Liebe selbst.

Wer kennt es nicht, diese ersten Dates, dieses kennenlernen. Was sage ich, was sage ich nicht. Wie weit wird es gehen, kommt es zum Kuss oder geht sie früher oder später? Die Liebe hat so viele Facetten, dass man nie weiß, was passiert. Es kann auf Anhieb alles klappen oder ewig dauern, bis dieser gewisse Funke überspringt.

Dieser Film zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie sich die Liebe entwickelt und welche Höhen und Tiefen diese birgt. Die Liebe muss sich entwickeln, bis irgendwann dieser eine Punkt kommt, an dem man weiß,  dass es Liebe ist…

Geschrieben von Florian Hellmuth

Bildquelle: Offizielles DVD-Cover – Woher weißt du, dass es Liebe ist


Immer diese Familien… – “Our Family Wedding” mit Forest Whitaker und America Ferrera

Manchmal ist es eigentlich ganz einfach, sich ein Drehbuch einfallen zu lassen. Von der Geschichte her, ist dieser Film relativ schnell erzählt. Das junge Paar Lucia und Marcus wollen heiraten, nichts besonderes, blöd nur, wenn es die Eltern noch nichts von ihrem Glück wissen. Dies soll sich aber relativ schnell ändern und so beginnt das Chaos. Marcus ist schwarz, Lucia ist mexikanisch, was bei den jeweiligen Familien zunächst nicht so gut ankommt.

Natürlich bedient dieser Film ein gewisses Klischee, dennoch kann der Film durch viele witzige, stilvolle, aber auch traurige Momente punkten. Es ist eigentlich wie im echten Leben, man lernt als neuer Freund die Familie der Freundin kennen, hat aber keine Ahnung, wie diese reagiert, dennoch versucht man sich so gut wie möglich zu verkaufen. Dies versuchen beide Hauptdarsteller auf ihre Weise, mal klappt es, mal nicht.

Das Zusammenspiel von Forest Whitaker und Carlos Mencia, die die Väter der beiden heiratswilligen verkörpern, macht einfach Spaß. Sie harmonieren sehr gut und im Laufe des Film kommen auch sie sich näher. Sie werden zwar keine Freunde, lernen sich aber zu schätzen.

Aber was möchte der Film uns nun vermitteln? Das ist doch ganz einfach, es geht darum, dass es völlig egal ist, welcher Kultur, welcher Hautfarbe man angehört, es ist die Liebe zu einem Menschen, die einem die Flugzeuge im Bauch kreisen lässt. Jeder Mensch ist zwar anders, aber die Liebe, die Gefühle sind immer gleich, entweder sie sind da, oder sie sie sind nicht da. Das wichtigste ist doch, dass man jemanden findet, der einen so respektiert und so liebt, wie man ist.

Our Family Wedding ist eine Familiekomödie mit viel Humor, Stil, aber auch einigen ernsten, nachdenklichen Momenten. Für einen gemütlichen Filmabend, ist dieser Streifen sehr zu empfehlen.

Geschrieben von Florian Hellmuth

Bildquelle: Offizielles DVD Cover – Our Family Wedding


Männersuche in der Großstadt… – Businessplan zum Verlieben mit Hilary Duff

Wer sagt, dass Frauen keine Erwartungen an die Männer haben, der lügt. So geht es auch Hilary Duff, die im Film “Businessplan zum Verlieben” die Mode-Reporterin Lane verkörpert. Sie ist Single und hat bisher noch nicht den richtigen Mann gefunden. Ein Plan mit 10 Punkten soll ihr dabei helfen, endlich den “einen” zu finden. Er soll sexy sein, einen Akzent haben, spontan sein und noch viel mehr. Aber sind diese Dinge wirklich so wichtig?

Auch wenn Lane bereits für einige kleine Modezeitschriften geschrieben hat, träumt sie davon, für die Cosmolitan zu schreiben. Durch ihre Freundin, die ihr ein Vorstellungsgespräch besorgt, erhält sie die Chance. Ihre Aufgabe ist es, einen Mann mit Anzug aus der Buisnesswelt kennenzulernen und sich in diesen zu verlieben. Problem ist natürlich, dass sie keine Ahnung von Finanzen & Bilanzen hat, Lane wirkt zwar manchmal ziemlich tollpatschig, nimmt sich aber selbst nicht zu ernst.

In dieser Zeit lernt sie mehrere, völlig unterschiedliche Männer kennen. Im Laufe des Films erkennt sie, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Es sind nicht die Dinge, die man sich wünscht, die einen Menschen ausmachen, sondern die Dinge, die man an einem Menschen kennen und lieben lernt. Manchmal sind genau die, die einfach anders sind, die Menschen, die eher zu einem passen, als jemand, der zumindest vom Papier her, zu einem passt.

Was am Anfang einfach ein Job ist, mit dem sie nur Männer kennenlernen will, wird mit der Zeit eine Aufgabe, die sie schätzt, die sie als Mensch weiterentwickelt und die sie anfängt zu mögen. Es ist das Teamgefühl, die Menschen und die Männer, die aber nicht immer im Mittelpunkt stehen. Auch die Freundinnen, die Snackabende und eben diese Mischung aus Bürokomödie, Liebesstory mit unterschiedlichen Männern, sowie einer Hauptdarstellerin, die sich einfach verändert, die sich entwickelt, macht diesen Film zu einer kurzweiligen Komödie, die einfach unterhaltsam ist.

Bildquelle: Sky

Geschrieben von Florian Hellmuth


Ein düsterer Thriller mit George Clooney – Michael Clayton

Im Vorfeld habe ich viel über diesen Film gelesen. Einige nennen diesen Film “Meisterwerk”, andere wiederum einfach nur öde, schlecht und langweilig. Den Film habe ich mir nun angeschaut und ich muss sagen, dass er wirklich nicht für jeden geeignet ist. Der Film ist düster, hat aber sehr viel Anspruch. Wer ein Actionfeuerwerk, viel Spannung oder teils lustige Szenen erwartet, der ist bei diesem Film völlig falsch.

George Clooney spielt einen Anwalt, der um es mal locker zu sagen, den Dreck beseitigt. Man nennt ihn auch “Fixer”, weil er alles repariert, was ihm aufgetragen wird. Der Film lebt von einem guten George Clooney, der immer sehr ruhig wirkt, der aber weiß, was er zu tun hat. Er ist ehrlich, manchmal sogar einfühlsam, also nicht unbedingt Dinge, die ein Anwalt normalerweise auszeichnen. Dennoch kann er auch anders, wie wir im Film sehen. Wir begleiten Michael Clayton durch sein Leben. Es spiegelt wirklich den Alltag eines Anwaltes wieder, aber alles irgendwie auf eine trockene Art und Weise. Manchmal sogar ein bisschen verwirrt, man kann dem Film nicht immer ganz folgen, aber die Story ist eben so.

Man hat das Gefühl, dass man an manchen Stellen fast einschläft, aber auf der anderen Seite tut man es nicht, weil man denkt, es passiert etwas – Komischerweise schläft man nicht ein, weil dann doch wieder etwas kommt, dass einen irgendwie in den Bann zieht. Der Film hat einen ganz komischen Flair, den man schwer beschreiben kann. Es fallen mir viele Dinge ein, die irgendwie nicht so gut sind, dennoch hat man das Gefühl, dass sie so sein müssen, denn das Leben als Anwalt ist nicht leicht, verwirrt, verzwickt, manchmal eiskalt.

Wer einen Film mit Anspruch, mit guten Dialogen und einer düsteren Atmosphäre sehen will, dem kann ich Michael Clayton ans Herz legen – Für den normalen Blockbuster-Zuschauer, ist dieser Film eher nichts.

Meine Bewertung: 7,0 von 10 Punkten

Bildquelle: Offizielles DVD Cover – Michael Clayton


Wie oft wird hier gebloggt?

Hallo Leute,

die oben beschriebene Frage ist vielleicht sogar die wichtigste, die man hier stellen kann – Wie oft wird gebloggt? Es kommt natürlich darauf an, wann ich Filme schaue. Manchmal eine Zeit lange garnicht, manchmal sogar viele – Das kommt dann natürlich darauf an, welche Filme momentan auf DVD erscheinen oder bei Sky laufen. Es wäre falsch von mir zu sagen, dass ich jede Woche eine Kritik schreibe, denn dieser Blog soll keine Massenware sein, sondern ich möchte Filme vorstellen, die es verdienen, gesehen zu werden. In diesem Sinne eher Qualität, anstatt Quantität.

Nun habe ich mich gefragt, wie ihr erfahrt, dass eine neue Kritik online ist? Ich habe mir nun meine Gedanken gemacht und es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, wie ihr keine Artikel mehr verpasst.

1. Facebook – http://www.facebook.com/#!/profile.php?id=100000644971706

2. Twitter – http://twitter.com/chieff89

3. E-Mail Benachrichtung über WordPress

Jeder von euch, der auf dem Laufenden gehalten werden möchte, der kann mich entweder bei Facebook adden oder mir bei Twitter folgen, so verpasst ihr keine Kritiken mehr. Wer kein Twitter oder Facebook hat, der kann sich einfach den Newsletter abonnieren – Einfach unten rechts bei Sign me up draufklicken und E-Mail Adresse angeben. Wenn ein neuer Artikel erscheint, dann bekommst du eine E-Mail. Natürlich ist das alles kostenlos.

Ich würde mich freuen, wenn ihr diesen Blog weiterhin verfolgen würdet bzw. vielleicht sogar weiterempfehlen könntet.

In diesem Sinne!

Florian


Tanzfilme? Wie öde… – Eben nicht! Ich stelle 2 Filme vor, die man gesehen haben muss!

Fast jeder Mann rennt weg, wenn er das Wort “Tanzfilm” hört. Es gibt meiner Meinung nach 2 Filme, die ich in mein Herz geschlossen habe, weil sie durch Story, Schauspiel und Musik glänzen. Zum einen ist da “Coyote Ugly” mit Piper Parabo aus dem Jahre 2000 und zum anderen “Save the last Dance” mit Julia Stiles und Sean Patrick Thomas aus dem Jahr 2001. Das interessante daran ist, dass die Stilrichtung der beiden Filme komplett anders ist. In Coyote Ugly geht es um eine Songwriterin, die im Film als leicht bekleidete Kellnerin arbeitet und sich dort auszieht, bzw. eine Show abzieht , im anderen um eine angehende Ballett-Tänzerin, die durch Hip Hop besondere Erfahrungen macht.

Coyote Ugly

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=2lqWOOHOwlE&h

Es ist die Geschichte von Violet gespielt von Piper Parobo. Sie zieht nach New York, also in die große Stadt. Sie möchte Songwriterin werden und in der Großstadt neue Erfahrungen sammeln. Natürlich braucht man auch Geld, um in New York City zu überleben. Daher sucht sie sich einen Job und sie landet in der Coyote Ugly Bar. Dort wird nicht nur Bier und andere alkoholische Getränke ausgeschenkt, sondern die “Kellnerinnen” ziehen ebenfalls eine richtige Show ab. Leicht bekleidet, sehr sexy und mit viel Spaß an der Arbeit machen sie Männer glücklich. Auch Violet muss nun tanzen üben, muss mit den Getränkeflaschen herumwirbeln können und einfach all das tun, was ihre Kolleginnen ebenfalls tun, einfach eine tolle Show abliefern. Das alles birgt natürlich viele lustige Szenen, denn nicht immer klappt alles so, wie sie sich das vorstellt. Dieser Film bietet tolle Musik, eine tolle Hauptdarstellerin, tolle Momente und einfach gute Unterhaltung.

Save the last Dance

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=YVY43lWAp20&hl=

Kann man Hip Hop mit Ballett mischen? Nach diesem Film – Klares JA! Es ist ein Film, der alles hat, was ein Tanzfilm braucht. Sara, gespielt von Julia Stiles hat nur einen Traum – Sie möchte Ballett-Tänzerin werden. Ihre Mutter stirbt und Sara muss aus einer schönen Gegend zu ihrem Vater ziehen. Ihr Traum, eine Tänzerin zu werden, steht nun auf der Kippe. Dort auf der Schule schauen sie viele krumm an, denn die meisten Schüler sind schwarz. Irgendwann lernt sie Derek, gespielt von Sean Patrick Thomas (The District) kennen. Er sieht in ihr großes Potenzial und sorgt dafür, dass wieder beginnt zu tanzen. Er verleiht ihr neues Selbstvertrauen, so das sie nach und nach wieder an sich glaubt. Durch Hip Hop und neue Schritte lernt sie viel dazu, auch einige Dinge, die sie für eine große Kariere brauchen wird. Es ist natürlich auch keine Frage, dass es zwischen den beiden knistern wird, dass sie sich näher kommen. Es ist ein Film aus Neid, aus Angst vor dem Scheitern, aber eben auch aus positiven Dingen wie Liebe, Leidenschaft und dem Willen, es doch zu erreichen, es allen zeigen zu wollen. Einige Szenen knistern, bringen Gänsehaut, sind einfach intensiv, einfach fantastisch. Beide Hauptdartsteller harmonieren perfekt miteinander und zeigen, dass man mit einem tollen Soundtrack ein Meisterwerk auf die Beine stellen kann.

Ich kann euch beide Filme wirklich ans Herz legen. Es gibt meiner Meinung nach keine besseren Tanzfilme, zumal beide Soundtracks richtig gut sind und auch in Erinnerung bleiben werden. Es gibt nur wenige Filme, die in Erinnerung bleiben, diese beiden gehören sicherlich dazu.


Chasing Amy – Kevin Smith kann auch anders…

Hallo Leute,

ich habe mit Chasing Amy von Kevin Smith gerade einen etwas älteren Film gesehen. Der Film ist von 1997, wirkt aber neuer, als man dem Produktionsjahr vielleicht zutrauen würde. Wer die Filme von Kevin Smith kennt, der weiß, dass sie meistens ein wenig Slapstick-Haltig sind, manchmal auch mit wenig Niveau, aber eben auch unterhaltsam. In Chasing Amy sind zwar auch viel Witz, Sex und hippe Sprüche integriert, dennoch hat der Film durch Romantik und auch Dramatik einige Überraschungen parat. Die Hauptrollen spielen Ben Affleck, der in vielen Filmen von Kevin Smith mitspielte und Joey Lauren Adams, die ebenfalls in einigen Kevin Smith Filmen zu sehen war. Smith vertraut in einigen Filmen auf bewährtes Personal, was man auch im Film sieht, man harmoniert und das ist natürlich nicht gerade schlecht.

Im Film geht es um den Comic-Zeichner Holden, der sich in die hübsche Alyssa verliebt – Einige Zeit später bekommt er raus, dass Alyssa auf Frauen steht. Mit der Zeit entwickeln sich dennoch Gefühle zwischen den beiden. Sie lernen sich kennen, lernen sich lieben, aber durch die dunkle Vergangenheit von Alyssa, sowie Banky, seinem besten Kumpel und Partner, entwickelt sich alles in die falsche Richtung.

Wir sehen viele Emotionen, einige Tränen, lustige Szenen, peinliche Szenen, viel Sex und einfach gute Unterhaltung. Bei Filmen von Kevin Smith, der natürlich auch in diesem Film eine kleine Rolle hat, kann man eigentlich nichts falsch machen.

In diesem Sinne – Gute Unterhaltung!


(500) Days of Summer mit Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel

Ich weiß nicht, wie es euch geht – Wenn ich mir einen Film anschaue, dann habe ich immer keine hohen Erwartungen. Wenn der Film schlecht ist, dann ist man am Ende weniger enttäuscht. Nachdem ich den Trailer zu diesem Film sah, dachte ich, dass es ein Film sein würde, der zwar mit Herz ist, aber doch etwas niveaulos. Im Laufe des Films wurde ich aber positiv überrascht. (500) Days of Summer ist ein Film, der untypisch gemacht ist, was dem Film aber überhaupt nicht schadet, sondern so zu etwas besonderem macht. Nach Juno mit Ellen Page habe ich gedacht, dass es keine Komödie mehr geben wird, die mit so viel Witz, mit so viel Herz und so viel Leidenschaft punkten kann. Diesem Film ist dies gelungen.

Nach den ersten 2 Minuten in diesem Film weiß man schon, dass die Story anders aufgebaut ist, als bei anderen Filmen. Es wird durch einen Sprecher angesagt, dass es zwar um einen Jungen und ein Mädchen geht, aber dieser Film dennoch keine Liebesgeschichte ist. Summer, gespielt von Zooey Deschanel ist eine sehr hübsche und sehr süße junge Frau. Eine Frau, die einfach nicht an die Liebe glauben will, weil ihre Eltern sich getrennt haben. Sie ist wie ein Eisblock, wenn es um die Liebe geht. Sie könnte sich nie vorstellen zu lieben, weil sie Angst hat, enttäuscht zu werden, genauso wie ihre Mutter. Tom wird gespielt von Joseph Gordon-Levitt – Er möchte lieben, Erfahrungen sammeln, eine schöne Zeit erleben.

Der Film beginnt an einem Punkt, an dem die Geschichte dieses Films, eigentlich schon fast vorbei ist. Tom ist traurig, denn er hat Summer, die Liebe seines Lebens verloren. So scheint es jedenfalls, er zerschlägt Teller und weiß nicht, wo ihm der Kopf steht. Nachdem er von seinen Freunden etwas aufgeheitert wurde, sagte er nur: Ich will sie zurück! Nun gibt es einen Sprung – In die Vergangenheit – Wir landen am ersten Tag, also an dem Tag, an dem Tom sie kennenlernt, Summer. Ihr Chef stellt sie den Kollegen vor, damit auch Tom, der sofort von ihr angetan ist. Am dritten Tag treffen sie sich beide zufällig im Aufzug. Er hat Kopfhörer auf, sie lauscht und fängt an zu singen. Beide lachen. Einige Tage später sehen sie sich auf einer Feier, lernen sich kennen, sprechen miteinander. In der folgenden Zeit wird es immer intensiver, sie sehen sich das eine oder andere mal und reden ganz normal, über die gewöhnlichsten Dinge des Lebens. Tom ist bereits verliebt, er schaut ihr regelmäßig hinterher, er interessiert sich dafür, was sie macht, eben das, was verliebte Jungs so tun. Interessant sind die kleinen Dialoge zwischen den beiden, gerade, wenn es um die Liebe geht. Summer sagt relativ kalt, dass sie nicht an die Liebe glaube, aber Tom redet ruhig auf sie ein, er macht ihr klar, dass er es anders sieht, dass es die Liebe gibt. Sie findet mit der Zeit gefallen an ihm, eben weil er anders ist, als die Kerle zuvor. Er lacht viel, sagt einfach, was er denkt… er ist wie er ist und das gefällt. Tag 31 ist der Tag, an dem sich wie es scheint für Tom alles zum guten wendet… er steht am Kopierer, auf einmal kommt Summer und gibt ihm einen langen und sehr intensiven Kuss. Danach geht sie und Tom guckt ihr verdutzt nach. Das sind diese Momente, die den Film unberechenbar und doch so intensiv, so leidenschaftlich machen. Es sind die kleinen Momente, die einen Film zu etwas Besonderem machen.

Tom ist glücklich, er denkt, dass er nun alles hat, was er sich immer gewünscht hat. Sein Selbstvertrauen wächst und er hat das Gefühl, dass alles klappt, was er sich vorstellt, er ist einfach rundum zufrieden. Er verbringt viel Zeit mit Summer, schläft mit ihr, schaut ihr in die Augen, lacht sie an. Dennoch gibt es ein Problem – Für Summer ist diese Zeit zwar intensiv, aber Liebe ist es nicht. Sie sieht Tom als Freund mit Extras, auch wenn das vielleicht “to much” ausgedrückt ist.

Ich denke, dass viele von euch wissen, wie hart es ist, wenn man eine tolle Zeit verbringt, aber es am Ende nicht so kommt, wie es scheint. So ist auch dieser Film. Er handelt von einem Jungen, der lieben will, der vielleicht sogar denkt, die Liebe seines Lebens gefunden zu haben, aber das wird eben auf eine harte Probe gestellt, denn Liebe kann man nicht erzwingen.

Um es deutlich zu sagen – Liebe kommt und Liebe geht. Dieser Film zeigt eine Phase von einem Jungen, einem Reifeprozess, der auf eine harte Probe gestellt wird, aber von dem jeder etwas lernen kann. Der Film ist wie das Leben, er repräsentiert das Leben, ist einfach authentisch. Dieser Film kann das Leben zwischen mir und dir sein, kann es aber wiederum auch nicht.

Man kann von diesem Film lernen, weil viele Dinge auch einem selbst passieren können. Der Film bleibt in Erinnerung und es gibt nicht viele Filme, mit denen man sich auch nach dem schauen beschäftigen kann.

(500) Days of Summer ist ein Film, der alles hat, was eine Liebesgeschichte braucht, ohne eine zu sein.

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten

Bildquelle: Offizielles DVD Cover – (500) Days of Summer


Zu welchen Filmen wird es Kritiken geben?

Hallo Leute,

ich denke, diese Frage ist wichtig, damit ihr wisst, worüber ich hier schreiben werde. Hauptsächlich werde ich über Komödien schreiben, weil diese meiner Meinung nach am nötigsten nach Kritiken verlangen. Die meisten Komödien heutzutage haben kein Niveau, sind nicht lustig oder einfach nur peinlich. Ich werde Kritiken zu Filmen schreiben, bei den sich eine Kritik auch lohnt, weil der Film, die Darsteller und die Story gut ist. In den letzten Wochen und Monaten habe ich einige Filme gesehen, einige waren einfach schlecht, andere hatten viel Herz, waren lustig und konnten wirklich bei mir Punkten. Filme sind dazu da, um vielleicht in eine Art Traumwelt abzutauchen, einfach abschalten und zu genießen. Man liest diese Geschichten nicht, sondern man schaut sie sich an.

Vielleicht kann ich euch ja den einen oder anderen Film vorstellen, den ihr euch anschaut und genauso gut findet, wie ich. Wenn ich euch bei der Auswahl der Filme helfen kann, dann habe ich das Ziel dieses Blogs erreicht.

Florian


Toy Boy mit Ashton Kutcher und Anne Heche

Wenn man sich das Cover mit Anne Heche und Ashton Kutcher anschaut, dann denkt man: Die haben bestimmt etwas miteinander? Und hey… genauso das ist auch der Fall…

Ashton Kutcher spielt Nicci, einen Typen der nichts hat außer seinem Aussehen und seinem großes Selbstvertrauen. Er hat kein Zuhause, kein Auto und keinen Job. Wenn er sich nicht gerade mit sehr attraktiven jungen Frauen beschäftigt, dann geht er in seinen Stammclub und sucht sich ältere attraktive Frauen mit viel Geld und einem tollen Zuhause, um bei ihnen zu wohnen. Am Anfang sehen wir auch seine Masche, er weiß einfach, wie man mit Frauen umgehen muss, um eben das zu bekommen, was er will. Auf diesem Wege lernt Nicci auch Samantha kennen, die er schnell rumkriegt und dort einzieht. Sie hat eine große Villa, sieht gut aus und steht auf sehr viel Sex, also alles Dinge, die Nicci sich wünscht und gerne auslebt. Die Beziehung der beiden ist auf der einen Seite intensiv, jedenfalls wenn es um den Sex geht, menschlich ist es wie eine Mutter/Kind Beziehung, weil Nicci keine Verantwortung übernimmt. Samantha denkt sich an einigen Stellen, wieso sie ihn nicht verlässt bzw. in den Wind schießt… aber seine süße Art und seine Fähigkeiten im Bett möchte sie nicht missen und er wohnt eine ganze Zeit bei ihr. Irgendwann lern Nicci aber Heather kennen, eine wunderschöne junge Frau, die in einem Kaffee arbeitet. Am Anfang wird er abgewiesen aber durch einfallsreiche Situationen beginnt sie gefallen an ihm zu bekommen. Irgendwann funkt es, es läuft etwas zwischen den Beiden, aber ist es Liebe? Zum ersten Mal ist Nicci verliebt, er denkt, dass sie die richtige ist, weiß aber zu Beginn nicht, dass sie es genauso macht wie er, sie sucht sich reiche Männer um mit diesen zusammen zu wohnen. Mit der Zeit begreift auch Nicci, dass er in seinem Leben viele Fehler gemacht hat. Es ist allles nicht wie im Bilderbuch, man kann nicht alles haben.

Der Film ist wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Es gibt am Anfang viel Sex, mittendrin viele Gefühle und viele Szenen, wo man entweder lachen möchte oder eben weinen. An einigen Stellen sehen wir einen glücklichen Menschen, an der anderen einen Menschen, der seelisch kaputt ist, der nicht mehr kann, der nicht weiter weiß, der vor dem nichts steht.

Wir durchleben viele Wendungen, viele Überraschungen, viele Details die sehenswert sind. Mir persönlich gefällt die Geschichte, weil sie nicht platt ist, sie ist extrem gut durchdacht, sehr unterhaltsam und irgendwie auch traurig. Man fiebert mit der Hauptperson mit, man hofft, dass er seine Liebe findet, dass er sein Leben auf die Reihe bekommt, dass er aus seinen Fehlern lernt.

Es ist ein Film, der lange im Gedächnis bleibt, gerade weil das Ende sehr gut und eben nicht vorhersehbar ist, zumindest wenn man den Film, die Geschichte, die Personen verstanden hat. Am Anfang habe ich gedacht, dass es ein Film ist, bei dem es wirklich nur um Sex, um oberflächlichkeiten geht, aber dieser Film ist wirklich tiefsinnig und hat einfach einen besonderen Charme. Man kann aus der Geschichte lernen, einige Dinge vielleicht selbst nutzen.

Ich war überrascht, ich fand ihn klasse und daher kann ich ihn wirklich empfehlen:

Meine Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Vielen dank fürs Lesen

Bildquelle: Offizielles DVD Cover – Toy Boy


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